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Ihre Dora Plessing
Eintrag vom 22. Oktober 2011
(zum Vergrößern des Bildes bitte anklicken!)
Die drei Models
Silvia Schweitzer rief zur Frisurenschau und wir kamen! Letzten Samstag haben wir 3 Damen also den Laufsteg in Steyr erobert. Ein bißchen hektisch war es, aber gut durchdacht, straff organisiert und eine souveräne Silvia, die so etwas längst nicht das erste Mal auf die Beine stellte. Wir 50-plus Ladies hatten unseren Spaß! Ob Silvia uns wieder einmal engagiert?
Ich wäre sofort dabei!
Ein paar Erinnerungen findet Ihr hier »
Eintrag vom 15. Oktober 2010
(zum Vergrößern deS Bildes bitte anklicken!)
Familien Stellen auf Italienisch!
3 mal wurde der Termin verschoben, denn der Geburtstag von Pia ist nur freitags feierbar! Es sollen ja alle Zeit haben! Samstag geht auch nicht, denn da wird es warm und wir wollen alle noch mal ans Meer! Im Oktober bei nur 26° geht keiner mehr Schwimmen - viel zu kalt!
Sonntag und Montag sind ohnehin schon verplant, aber Dienstag Abend, nach dem „Cena“ so um 21.00 Uhr wäre es ideal. Dass es ohnehin fast immer eine halbe Stunde später wird, versteht sich von selbst!
Dienstag Morgen: „Dora, es tut mir ja sooooo leid, mi dispiace, aber für Clara beginnt morgen die Schule, eine Woche früher, als zu Schulschluss im Juni angekündigt.
Die ganze Familie trifft sich zum Abendessen. Da kann Aufstellen spät werden, frühestens um 23.00 Uhr.“ (plus die vorhin erwähnte halbe Stunde).
Also Mittwoch?
(Einer der Gründe, warum besonders ehrgeizige ItalienerInnen in den Norden übersiedeln, denn da werden Zeiten eingehalten) Was allerdings dann an diesem Mittwoch Abend passiert, übertrifft die kühnsten Vorstellungen, sogar meine ohnehin schon sehr weit gefassten!
Wir, Gerhard und ich, finden uns im Keller eines Mehrfamilienhauses wieder.
Die zusammengeholten RepräsentantInnen gehören allesamt zur Verwandtschaft!
14 Personen reisen an, um mit einer unbekannten Technik, einer ausländischen Aufstellungsleiterin dem adoptierten Neffen zur Seite zu stehen!
Virginia Satir hätte ihre Freude gehabt!
Es wurde ein wundervoller Aufstellungsabend, mit Menschen, die aus Liebe zu allembereit war, was Not wendend ist!
Es wurde geweint, gelacht, geplaudert und zuletzt ein „Gelato“ gegessen!
Dabei waren Tanten, Onkels, Großeltern und alle haben alles am eigenen Leibe miterlebt!
Keine Interpretationen, keine Bewertungen, denn der Focus war auf ein Menschenkind gerichtet, für das alle hoffen, dass es gut weitergeht!
Ein wundervolles Erlebnis!
Eintrag vom 26. Juli 2010
Wie alt ist Nenella nun wirklich?
Nenella ist 74 Jahre alt! Hättest du richtig geschätzt? Sie wohnt in einem alten Fischerhaus direkt am Meer. Dieses Haus hat 4 Ebenen.
1. Das Erdgeschoss mit Küche und Wohnzimmer
2. Der 1. Stock mit 1 Zimmer, 1Kabinett 1Bad
3. Der 2. Stock mit 2 Gästezimmern
4. Die Dachterrasse
Dass es noch einen Keller gibt, hab ich ganz vergessen!
Nenella geht mit der Wäsche vom Erdgeschoss auf die Dachterrasse, um diese dort aufzuhängen. Und sie wäscht oft, denn im Sommer vermietet sie ihr Schlafzimmer im 1. Stock auch noch.
Mit € 500.-/Monat ist es schwer durchs Jahr zu kommen, denn die Preise in Italien sind höher als bei uns hier in Österreich.
Am 1. Tag war ich eine Unbekannte, von Enrico vermittelt.
Am 2. Tag saß ich bei Nenella in der Küche und bekam Capuccino und den frisch gebackenen Kuchen zum Frühstück.
Das Gesprächsthema?
Familie natürlich!
Am 3. Tag ließ mich Nenella von ihrem Enkel vom Strand zum Pranzo“ / Mittagessen holen.
Ich hatte ein Zimmer mit Meerblick gebucht, nichts weiter.
Als ich nach 14 Tagen meine koffer packte, inzwischen war auch mein Sohn Martin Teil der Familie geworden, gab es einen tränenreichen Abschied mit dem Versprechen, im September wieder zu kommen. Eine Freundschaft beginnt.
Fortsetzung folgt am 02. August 2010
Wie alt ist Nenella?
Dora war wieder in Italien!
Diesmal direkt am Meer!
Adriatisches Urlauben bei und nach 2 Tagen mit Nenella!
Bevor ich zu erzählen beginne, gebt bitte eure Schätzung ab!
Foto zum Vergrößern bitte anklicken!
Titel: Nenella am Telefon mit ihren Freunden, die in Wirklichkeit ihre Urlaubsgäste
sind!
Genauso wie ich!
Dass ich voriges Jahr mit Beli in Recanati war, muss ich nachholen! Beli und ich buchten im GHR-Hotel, welches ihr ja schon kennt, eine Woche Urlaub. Das Wetter war so traumhaft, dass wir uns den menschenleeren Adriastrand im Oktober gaben und im sommerlich aufgeheizten Meer unsere Runden drehten. Die Tage waren schon kürzer geworden und die abendliche Kühle schwemmte uns in die nahe am „Kursalon“ liegende Bar.
2 Herren in tadellos gebügelten roten Hemden, jeder mit einem Instrument in der Hand, kamen auf uns zu.
Ein Ständchen erwartend, brachten wir uns in Position. Allerdings wollten die Herren einen Fotografen für ihr Jubiläumsprospekt und aus dem Ständchen wurde zunächst nichts.
Wenn ich in Italien bin, rede ich viel und gerne, denn ich liebe diese Sprache! Fotografieren mag ich auch und hatte schnell eine Kamera in der Hand und die beiden Herren beförderten mich sanft aber bestimmt zum Rest der Musikergilde. Viele Fotos, viel Lachen und dann noch unbedingt ein Foto mit mir!
Klar hatten die Herren schnell heraußen, dass ich singen kann! Sie zerrten mich in ihr Probenlokal und los gings! Das war der Beginn einer neuen Freundschaft mit der „Fiumarella“! Dann gingen die Mails hin und her, bis ich eben von Enrico heuer bei Nenella einquartiert wurde.
Also: WIE ALT IST NENELLA?
Am 26. Juli 2010 gibt es die Fortsetzung!

Eintrag vom 04. Mai 2010
Dora verkauft ihr Haus in Korneuburg
Die Kinder sind ausgeflogen, die Elternpflege zu Ende. Es ist Zeit, neue Wege zu gehen! Für 2 Personen ist das Haus viel zu groß, für das ads-zentrum mittlerweile zu klein. Ein ausgeklügeltes vom Architekten erstelltes Renovierungs- und Ausbauplan, erlaubt sehr flexible Nutzung dieses Altbaus.
Die Eckdaten:
Baujahr: 1907
Baugrund: 330 m2
Grundfläche Haus: 180 m2
Wohnfläche: 320 m2
Bäder: 3 inkl. WC
WC: 3 + 1 extra
Küchen: 2
Kochnische: 1
Terrassen: 2
Balkon: 1/ im 1. Stock gartenseitig die ganze Hauslänge
Isolierung: gartenseitig Erdgeschoss: Steinwolle
1. Stock: alles Isoflock/ nachbllasbar
Böden: Wohnräme: Eichenparkett, Buchenparkett
Bäder: Fließen
WC: Marmor
Vorhaus: Originalfließen mit Sollenhofener ergänzt
Stiege: Originalterrazzo grau
Dach:
- Betonziegel grau
- Vollzinkblechdach, gartenseitig
- Ebenso: Dachrinnen, Ummantelung Kamine
- Außenleiter für Kaminkehrung und
- erforderliche Dachkonstruktion
Heizung:
- Gaszentralheizung
- 1 Rikaofen im Wohnzimmer
- 1 Lohberger Tischherd/ Küche
- 1 Gusseisenofen/ Kelle
Einbaumöbel nach Vereinbarung
1 Zugeschütteter Hausbrunnen.
Eintrag vom 10. Februar 2010
Wer ersetzt uns Gott?
Ich liebe junge Menschen! Nicht nur, dass ich sie gerne um mich habe. Ich bleibe mit ihnen im Fluss des Lebens. Ja, und als beinahe 68-igerin hab` ich viel zu erzählen. Es interessiert sie, die Jungen, was so bei uns früher „hip“ war.
Hast du auch gekifft und getrunken?
Gab es gefährliche Situationen in deinem Leben?
Hattest du auch Liebeskummer?
Warst du auch faul und träge ohne Grund?
Wolltest du immer schon Familie und Kinder?
Und ich erzähle alles, was mir so einfällt. Und dann spüre ich sie, die Angst. Die Angst, dass die Welt nicht mehr lange steht! Die Angst, dass sie sinnlos vor sich hin leben! Die Angst, von ihren Ängsten überwältigt zu werden! Und alle, die von ihren Ängsten geplagt werden, fühlen sich für Gott und die Welt verantwortlich! Verantwortlich für die Ehe der Eltern, das Wohlergehen der Großeltern, die Verkündung der Heilsbotschaft....
Dann frage ich sie, ob es irgend etwas gäbe, was über ihnen existiert. Ob sie sich vorstellen können, dass nicht nur ihre Eltern für ihre Sicherheit sorgen, sondern auch über den Eltern eine Kraft walte, die wir uns schwer vorstellen können! Und dann bricht es auf, dieses Bedürfnis nach Gott, Allah, Jachwe, Buddha.....
Und die Idee meiner Tochter Maria: Na, da könnte ich ja einfach einmal in die Kirche gehen! Freilich kann sie das! Sie möge sich mit der christlichen Religion auseinandersetzen und vielleicht findet sie genau das, was ihr die Angst nimmt und Geborgenheit gibt. Vielleicht kann sie sich dann in göttliche Obhut begeben, alles einschließende, was Leben auf dieser Erde bedeutet. Mir als Mutter ist es egal, was ihr nützt! Das Einzige, was mich stört, wenn sie glaubt, selbst Gott sein zu müssen!
Eintrag vom 25. Jänner 2010
1. Seminar für AufstellungsleiterInnen
Intensiv, zum Heulen, zum Lachen, mit viel Beziehung und Spaß!
Wir machen es wieder - Am 30. und 31. Jänner!
Ich bitte euch, es herum zu erzählen und KollegInnen zu motivieren! Je mehr Aufstellungs-
arbeit, desto besser!
Alle konnten sich selber ein Bild davon machen, wo sie stehen und was sie schon drauf haben.
Jeder bekam verschiedene Blickwinkel für sein persönliches Thema und jeder lernte zu verstehen, wie die Einzigartigkeit aller TeilnehmerInnen bezaubert!
Keine Arbeit glich der anderen und jene, die aus den SDI ́s von Roman kamen, erlebten das Ausmaß dessen, was sie dort gelernt haben!
Und ich, Dora, kam sehr nahe dem Traum, nach George Tabori`s Vorbild Regie zu führen, jenem Theatermann, der in vorbildlicher Weise die Entwicklung der Schauspieler ins Zentrum seines Tuns rückte!
Wir alle haben viel dabei gelernt! Traust du dich auch?
PS.: Wenn ich manchmal auf Genderausdrücke verzichte, tu ich das, um der Flüssigkeit der Sprache zu dienen.
Eintrag vom 16. Jänner 2010
Der Geburtstag unserer Mutter
Heute ist meine Mutter 92 Jahre alt.
6 Kinder, 16, Enkerl, bald 6 Urenkerl.
Ein volles Leben mit allem Drum und Dran.
Morgen wird das 5. Urenkerl getauft und erstmals ist unsere „Nene“ nicht mit dabei.
Seit 1 Monat geht sie nicht mehr und die letzten Tage verbrachte sie mit hohem Fieber im Spital.
Immer öfter erzählt sie uns, dass sie nun auf die Reise geht! Gott sei Dank ist sie schmerzfrei, freut sich über jeden Besuch und ist immer noch
entzückt, wenn sie ein kleines Kind erblickt.
Ein wenig bang ist es uns allen und jeder geht anders damit um. Wir sind es so gewohnt, dass unsere Mutti da ist, immer ein offenes Ohr für die
kleinen und großen Sorgen ihrer Lieben, allzeit bereit zu Hilfe zu eilen, wenn die Jungfamilie in Bedrängnis waren.
Wann dieses Leben endet, wissen wir nicht und meine Kinder fragen mich, wie es denn für mich als Tochter sei, wenn die Mutter zu sterben droht.
Wie es ist?
Dankbarkeit, dass sie so lange geblieben ist, obwohl ihre Mutter so früh ging.
Dankbarkeit, dass meine eigenen Kinder wohlauf sind.
Dankbarkeit, dass kein Kind meiner Mutter vor ihr starb.
Dankbarkeit, dass wir alle das Unsere tun können, um unsere Mutter auf ihrem letzten Weg würdevoll zu begleiten.
Sich erinnern, wie unser Vater vor fast 5 Jahren starb. Einerseits Betroffenheit, andererseits ein fröhliches Denken an Eltern, die in unendlicher Liebe die Mühe auf sich nahmen, so viele Kinder groß zu ziehen. Wenn es meiner Mutter viel wurde, betonte sie immer, wie schrecklich es wäre, würde eines ihrer Kinder fehlen.
Bei jedem materiellen Schaden, wie groß auch immer er war:
Hauptsache kein Mensch ist ernstlich zu Schaden gekommen. Materie ist ersetzbar, Menschen niemals! Unsere Mutter hat nichts hinausgeschoben. Sie hat alles genommen, mit mehr oder weniger Drama. Sehr lebendig!
Wir sind vorbereitet, wenn sie gehen will, wissend, dass wir trotzdem weinen werden, um uns danach lachend an die vielen schönen Stunden zu erinnern!
Eintrag vom 14. Dezember 2009
Gehen wir`s an!
Als ich vor 6 Jahren meine ersten Aufstellungen leitete, tat ich das unter der Supervision meiner besten Freundin Christa. Ihre kompetente und pausenlose Anteilnahme, ihre fachliche Unterstützung gaben mir von Beginn an jene Sicherheit, die das Betreten neuen Terrains lustvoll macht. Aus dieser Erfahrung entstand die Idee, einen Raum für SDI - Newcomer zu schaffen, um den Funken dieser Arbeit in ein loderndes Feuer zu verwandeln. Ich bin der Überzeugung, dass Aufstellungsarbeit dem Weltfrieden dient, deshalb die logische Konsequenz: Je mehr Menschen dieses Medium tatsächlich anwenden, desto besser! Je mehr Menschen diese Technik kennen lernen, umso besser! Je mehr Menschen ein befreiendes Resultat erleben, umso besser! Es ist ein wunderbares Tun gegen die vielen Ängste, die uns Menschen im Bann halten, jene Ängste, die Auseinandersetzung und Krieg auslösen. Darum freut es mich besonders, dass das Interesse meiner KollegInnen der Anstoß sind, dass dieses erste Seminar zu diesem Thema im Dezember stattfindet. Ich bin schon sehr neugierig auf das Neue, das dort entstehen darf!
Eintrag vom 30. November 2009
Das volle Leben
Mein Sohn macht endlich Pause! Er wird 2 Monate reisen und dabei alte Freunde und nahe Verwandte wiedersehen. Mein Sohn, ein Vorzeigekind erster Kategorie, höflich, zuvorkommend, freundlich, schultauglich!
Wie er trotz Trennung der Eltern die HTL mit Auszeichnung abschloss, ist mir bis heute schleierhaft! Und das Studium? Alles in Rekordzeit, allerdings von Beginn an begleitet von Phasen der Mut- und Sinnlosigkeit. Mutter wusste das! Für viele Eltern mag es komisch klingen: Ich bin unendlich froh darüber, dass er das Studium unterbrochen hat, um die Lebensseite zu nähren, um den Kontakt zu sich und die Liebe zu den anderen wieder zu entdecken! Sich in seinem natürlichen Drang nach Bewegung im Innen und Außen wieder zu finden! Sich zu erinnern, wie wichtig Beziehungen sind, Beziehungen zu Männern und Frauen! Den Weg frei zu geben, um Fehler zu machen, Mensch zu sein und nicht Roboter!
Ja, ich habe ihn „manipuliert“! Was ist Erziehung denn anderes? Ich habe ihm erzählt, was ich für wichtig erachte! Ich habe ihn immer wieder mit meinen neuesten Erkenntnissen konfrontiert und er mich! Ich habe ihm systemische Einheiten verpasst! Im gleichen Verfahren, wie ich das geniale Suppenrezept vom gestrigen Abendessen bei lieben Freunden als erstes meiner Familie serviere!
Was ich noch getan habe? Ich trage Verantwortung, für das, was mir im Leben widerfährt. Ich lebe so weit wie möglich nach meinen ethischen Grundsätzen. Und: Ich mache Fehler! Fehler, die mich weiterbringen. Fehler, die mich früher in Panik versetzten,- vor allem auf der Bühne. Fehler, die ich heute liebe, weil ich mich in ihrem Schatten als normaler Mensch erkenne!
Das volle Leben!
Eintrag vom 05. November 2009
Die Tiere im Walde
Früh morgens, wenn ich das Glück habe als erste Joggerin den Korneuburger Auwald zu durchstreifen, begegnen mir tatsächlich die Tiere des Waldes. (Nicht zu verwechseln mit „Die Tiere des Waldes“ von Vicki. Ihr wisst schon!?)
Bereits hinter der ersten Kurve, vor der 2. Brücke, dort, wo der Waldweg sich vom Treppelweg trennt, spazieren vor meinen ungläubigen Augen die Rehe umher. Sie sind weit weg von Angst und Panik.
Der Winter steht vor der Tür, die Blätter sind zu Boden gefallen und erleichtern es der Sonne durch die Äste zu blinzeln.
Die großen Aubäume ächzen im Wind und unendlicher Frieden erfüllt den Wald. Je näher ich den Rehen komme, desto genauer sehe ich ihre grazile Statur, ihre winterliche Farbe, von braun nach grau gewechselt, die kühlen Farben des Winters.
Gemächlich trotten sie zurück ins Unterholz und lassen mich vorbei.
Nach dem großen Teich, nur etwa 100 Meter weiter, erwarten mich die Hirschkühe. Sie grasen auf der Lichtung mit der saftigen Wiese, dort wo der Kastanienbaum seine Früchte abwirft.
Ihre auffallend runden Ohren und ihre Größe unterscheiden sie deutlich von den Rehen. Auch sie ziehen sich in den Wald zurück, etwas hektischer als die Rehe.
Und ich?
Ich bin glücklich, dass es diesen Wald gibt und die Tiere, die mich dafür entschädigen, dass ich aus der geliebten Steiermark dem Vater meiner Kinder ins nördliche Flachland folgte.
Wenn ich mir nun vorstelle, dass mich bereits der Umzug in ein anderes Bundesland schmerzlich trifft, wie geht es dann wohl jenen Menschen, die ihre Heimat verlassen, um hier bei uns zu überleben?
Die Tiere des Waldes in ihrer Gelassenheit wecken in mir das Mitgefühl und der Augustinerverkäufer bekommt unaufgefordert seinen winzigen Obolus.
Jener Mann, der vor dem übervollen Delikatessenladen steht, in der Kälte der fremden Stadt und mir enthusiastisch entgegenwinkt, weil er die 2 Euro mit ein paar freundlichen Worten empfängt.
Haben Sie jenes Leuchten schon erlebt, dass durch die Augen dieser Menschen auf Sie übergeht?
Ich mag die „Bettler“ dieser Stadt, die mich innehalten lassen und mir mein sattes Wohlergehen vor Augen führen.
Die Dankbarkeit, in der Wärme zu sitzen, mit meiner Familie, in meiner Heimat, vor vollen Schüsseln.
Eintrag vom 30. September 2009
Aufstellungen mit Tieren.
Vielleicht wissen Sie es oder auch nicht?
Haustiere gehören zum Familiensystem und schließen hinter den Kindern an, der Reihe nach, wie sie ins Haus kommen.
Das zur trockenen Info!
Eine Klientin klagte, ihr Pferd zeige eigenartige Stimmungsschwankungen und reiße sich jede mögliche Krankheit im Stall auf. Sogar Rückenschmerzen, zu welchen jede medizinische Diagnose fehle. Manchmal ginge es dem Pferd ausgezeichnet, es arbeite phantastisch, habe Freude beim Training. Oftmals jedoch sei das Pferd gedämpft, zeige Schmerzen bei der Bewegung und mache den Eindruck eines ernsthaft kranken Pferdes.
Im Gespräch mit der Klientin zeigte sich, dass sie selbst diese Schwankungen synchron am eigenen Leibe erlebte. Sie nannte ihr Pferd: Schlachtross, armer Gaul, mein kleiner Scheißer..... Ein großes, farbenreiches Repertoire für ein Turnierpferd. Aufschlussreich für die Rolle, die das Pferd für die Klientin im wahrsten Sinne des Wortes „spielte“.
Die Aufstellung spiegelte die „Schlacht" wieder, die Verletzten, die Opfer! Und unsere Pferdehalterin mitten drin! Das Pferd, welches sie immer wieder anstupste und aus der Gefahrenzone bringen wollte.
Sie halten das für eine nette Geschichte? Dann überzeugen Sie sich selbst, wie Aufstellungen funktionieren!
Aufstellung schnuppern ist im Oktober gratis!
Und wie endet die Geschichte?
Bereits am nächsten Tag war der „Gaul“ wie ausgewechselt! Die Entlastung nach Aufstellungen ist bei Tieren sehr schnell spürbar! Warum wohl? Tiere folgen ausschließlich ihrer Intuition!
Erleben Sie diese effektive Methode selbst!
Eintrag vom 09. September 2009
Amalfi
Ja, wir waren dort und haben uns die atembe-
raubende Schönheit gegeben! Allerdings gaben wir uns auch die Massen von Touristen und die der Landschaft entsprechenden Preise! Nicht nur die Natur, auch die dort lebenden Menschen sind erschöpft!
Recanati, die Wiege des WELTBERÜHMTEN Tenors Benjamino Gigli! Ist das nicht ein Zeichen für die Sängerin Dora? Das nächste Italienseminar wird dort stattfinden und zwar recht bald!
Ein wunderschönes Hotel, ein brandneu renovierter Palazzo, ganz oben auf dem Recanati-
hügel mit Blick ins Land, fast bis zum nahe gelegenen Meer! Da sind Gerhard und ich sich einig: Das müssen wir euch anbieten! Das Ambiente entspricht durchaus den Qualitäten der Toscana, liegt aber in den wesentlich ruhigeren Marken.
Ancona, eine wunderschöne auf Hügeln gelegene Hafenstadt mit Großstadtflair ist in 15. Minuten zu erreichen. Was will das Herz denn mehr?
Lasst euch schon einmal das Wasser im Mund zusammenlaufen!
Bilder und Impressionen unserer Reise findet Ihr hier >>> Photos
Und wie findet ihr den italienischen Namen für ads? Animo dello Spirito
Eintrag vom 06. August 2009
Wenn ich früh in den Garten geh`, mit meinem lila Hut......
Ja, ja! Bei Schubert ist der Hut grün, bei Dora natürlich lila!
Stellt euch vor! Ich fand tatsächlich einen lila Panamahut! Der Preis war da vollkommen egal.
So ein richtiges Dorateil, wie meine Tochter früher sagte! Das hat sie sich lange abgewöhnt, denn ich bin ihre Mama und so möchte ich auch benannt werden! Warum? Weil ich nicht ihre Freundin bin! Weil ich sie heiß und innig liebe, sie anhöre, wenn sie Kummer hat, sie coache, wenn sie Rat sucht, mit ihr Aufstellung mache, weil sie sich das von Mama so sehr wünscht.
Im August hat sie Geburtstag! Und ich bin die einzige Person, die sie 9 Monate in meinem Bauch heranwachsen spürte, sie durch die Gegend trug und viel mit ihr sang! Lautstark versteht sich, als Opernsängerin! Beide meiner Kinder lieben Musik und haben kräftige Stimmen! Warum wohl?
Und dann fragen mich die besorgten Menschen, ob ich all meine Fähigkeiten an meinen Kindern auslasse? Na klar! Ich lerne dazu! Auf vielen Ebenen! Und die ersten, die davon profitieren, sind meine Kinder, mein Partner, meine FreundInnen ...
Ich bin sicher, dass diese Anwendung von neu erlernten Fähigkeiten gut tut! Allen!
Meine Erfahrungen geben mir recht! Wozu sonst all die gescheiten Bücher, Seminare, Studien? Wer schreibt uns denn vor, was erlaubt ist, was nicht?
Glückliche Eltern, glückliche Kinder!
Wachstum auf allen Ebenen!
Vertrauen Sie als Eltern auf ihr tiefes Wissen!
Gepaart mit Liebe, gibt das einen wunderbaren Cocktail für alle!
Wohl bekomm`s!
Eintrag vom 16. Juni 2009
Erfolgsstory - Wer kennt Bernd Oswald?
Bisher nicht so viele, wie seit Kurzem. Bernd wandte sich immer wieder an mich, wenn der Erfolg nicht so rasend unterwegs war, wie seine sprühende Persönlichkeit!
Telefon-Coaching heißt das Zauberwort, welches sehr preiswert, unkompliziert und kompetent rasche Verwandlungsprozesse möglich macht. Neue Ideen statt Dramafrust und das sofort!
Bernd ist der Erfinder, Erbauer und Geschäftsführer des Adrenalinparks im Erholungsgebiet Schwarzl, südlich von Graz und er kann endlich aufatmen.
Wer Bernd kennen lernen will, fährt am besten gleich zu den Schwarzl-Seen und lässt sich zu allen möglichen Aktivitäten verführen.
Ich werde demnächst mit Bernd dort ein sehr interessantes Angebot für Einzelpersonen und Gruppen stellen. Freut euch jetzt schon, denn das wird supergeil! Vor allem die Männer werden nach Luft schnappen!!! Der nächste Newsletter kommt demnächst!
Es freut sich mit euch
Dora
www.stunt.at
Eintrag vom 09. Juni 2009
In der aktuellen Ausgabe der "Weinviertlerin" ist ein Artikel über das ads-zentrum erschienen.
Das Magazin ist bereits in allen Trafiken und Spar-Filialen in Niederösterreich gratis erhältlich. Auch online (www.weinviertlerin.at) kann man den Artikel nachlesen.
Magazin-Artikel als pdf-Download »
Magazin-Artikel zum Online-Lesen »
Eintrag vom 31. Mai 2009
(zum Vergrößern der Bilder bitte anklicken!)
Praxiswochenende von Dora und Stella bei Trinergy
3 Stunden Zeit für "Systemspiele"! Leicht ist was anderes, wenn 2 Powerfrauen alle ihre Ideen in diese Zeit hineinpacken müssen.
Als wir vor Ort dann mit 1 Stunde Verspätung beginnen konnten, strichen wir nochmals schallend lachend einen Block von 45 Minuten. Ja, es hat Spaß gemacht! Der Stella und mir auf alle Fälle. Nach den Feedbacks zu schließen, auch so mancher, manchem anderen!
Ich spreche von der neuesten Entwicklung meiner Wenigkeit, die sich immer mehr als Hit entpuppt!
Ihr wollt nun sicher wissen was das genau ist?
Wir stellen auf: Für und in Teams, gleich mit den MitarbeiterInnen, den Kids der Klassengemeinschaft, der Sportmannschaft! Total verdeckt, irrwitzig lösungsstark und zudem Spaß pur!
Erstmals weitergegeben wird das Ding in Amalfi!
1. Woche intensives Seminar, 2. Woche chillen und künstlern! Wir haben beschlossen, dass die beiden Wochen auch getrennt buchbar sind! Doras Künstlerkreis hat für beide Wochen genug Programm zu bieten.
Neugierig geworden? Dann melde dich gleich zum Infoabend an!
Zur Anmeldung »
03. Februar 2012
Frauen 8
(Start: 16:00 Uhr)
10. Februar 2012
Aufstellungsabend
(Start: 17:45 Uhr)
01. März 2012
Aufstellungsabend
(Start: 17:45 Uhr)
09. März 2012
Männergruppe
(Start: 16:00 Uhr)
10. März 2012
Frauen Business
(Start: 10:00 Uhr)
16. März 2012
Aufstellungsabend
(Start: 17:45 Uhr)
17. März 2012
Frauen 8
(Start: 10:00 Uhr)
06. April 2012
Karfreitagsauf-
stellungsabend
(Start: 17:45 Uhr)