Architektur der Seele ... voll erleben!

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Teresa B.

Liebe Dora,

vorab möchte ich mich herzlich bei dir bedanken, die Familienaufstellung hat mein Leben um einiges erleichtert und um vieles bereichert.

Ich hatte von Familienaufstellung keine Ahnung, als ich mich dazu entschloss, etwas an meinem Leben verändern zu wollen. Das einzige, was mir bewusst war, war die Tatsache, dass ich diese unglaublich belastende Kühlheit, Distanziertheit und extreme Kontrollsucht los werden wollte, die mich täglich quälte, wenn ich mich wieder irgendwann selbst mögen wollte.

Ich kam also völlig unvoreingenommen, aber nervös zur Aufstellung, wurde aber sofort herzlich aufgenommen, was die Situation an sich sofort etwas entspannte.

Vor mir war eine ganz entzückende Dame an der Reihe, wobei ich bei dieser Aufstellung selbst nicht beteiligt war, mich aber schon das Zusehen sehr faszinierte und berührte. Irgendwie scheint man in jedem Menschen, egal welche Probleme er hat, ein Stück von sich selbst wiederzufinden.

Ich kam schon als nächste an die Reihe. Ich dachte schon, in meinem Anflug an Perfektionismus, den ich hatte, dass ich was falsch machen könnte, aber Gott sei Dank, hast du mich beruhigt.
Es war ganz unglaublich, ich erhielt die Anweisung, welche Personen ich aufzustellen hatte und ich schloss die Augen, legte meine Hände auf den Rücken einer völlig fremden, unbekannten Person und ging einfach los. So nach ein paar Schritten jeweils gingen meine Knie einfach nicht weiter, ganz seltsam, da ich tatsächlich noch vorwärts und weiter gehen wollte, konnte aber einfach nicht. Also ließ ich los und stellte die nächste Person auf.
Was mich auch sehr beeindruckt hat, war, dass ich gerade bei meiner Oma, als aufzustellende Person, die ich immer als mir sehr nahestehend empfunden hatte, nichts spürte und sie auch nirgends aufstellen konnte.

Als ich dann in meine eigene Rolle schlüpfte, war das schon irgendwie seltsam und kaum zu beschreiben, ich fühlte mich ganz plötzlich so traurig und tot. Die Lösungssätze haben mir aber so unglaublich gut getan, auch die Geste des Zurückgebens hat mir, überhaupt jetzt im Nachhinein betrachtet, am meisten geholfen. Ich fühle mich frei und lebendig, was ich zuvor nie erlebt habe. Natürlich habe ich auch ein paar kleine Rückfälle in mein „altes Ich“, aber es sind nur ganz wenige und nur kurz.

Aber ehrlich gesagt, war für mich das noch einschneidendere, berührendere und befreiendere Gefühl, als ich Stellvertreterin des Ichs einer anderen Aufstellerin war. Wahrscheinlich weil sie in meinem Alter war und ich mich mit ihr irgendwie identifizieren konnte, obwohl ich auch sie weder kannte noch etwas von ihr wusste. Aber als ich dort aufgestellt worden war, fühlte ich einen immensen Schmerz, der einem unsäglich in die Tiefe stürzen will. Das war ein so dermaßen trauriges Gefühl, dass ich mich zum Glück gleich entrollen durfte, lang hätte ich das wohl auch nicht ausgehalten bzw. aushalten wollen.

Seither betrachte ich die Welt mit anderen Augen, viel gelöster und nicht mehr so „eng“. Mir ist noch nicht wirklich etwas Schlimmes im Leben zugestoßen und nur weil in „meiner“ Welt momentan vielleicht nicht die Sonne strahlt, sondern ein paar Wolken aufgezogen sind, heißt das noch nicht, dass es mir schlecht geht.
Es gibt so viele andere Menschen, die krank sind, gequält werden, gefangen und unglücklich sind (worin und womit auch immer), und sich nicht davon befreien können, weil Leiden oft einfacher ist als Lösen....., Das ist mir alles fremd und dafür kann ich mich sehr dankbar schätzen.

Ich habe viel gelernt, unter anderem, dass ich meine Eltern lieben darf, so, wie sie sind, dass sie immer für mich da sein werden und ich kann ihnen jetzt endlich als Kind entgegengehen.

Ich komme wieder, keine Angst (siehst du meinen großen Grinser?), denn mein nächstes Ziel ist, denn ich habe noch ein ganz großes Defizit, nämlich dass ich mich selbst lieben und respektieren kann. Aber das krieg ich auch noch hin, mit Hilfe meiner Mutter und auch meines Vaters und vielleicht von dir, liebe Dora, wer weiß.

Jedenfalls lege ich mittlerweile jedem nahe, der an seiner persönlichen Situation, die ihn stört oder leiden lässt, etwas verändern möchte, eine Familienaufstellung zu besuchen. Es ist eine absolut überirdische Erfahrung, die man ganz bestimmt nie wieder im Leben vergisst und die dein Leben ganz entscheidend verändern kann, wenn man es zulässt.

Vielen herzlichen Dank für alles, Dora! Du bist ganz bestimmt ein Engel.

Termine

03. Februar 2012
Frauen 8
(Start: 16:00 Uhr)

10. Februar 2012
Aufstellungsabend
(Start: 17:45 Uhr)

01. März 2012
Aufstellungsabend
(Start: 17:45 Uhr)

09. März 2012
Männergruppe
(Start: 16:00 Uhr)

10. März 2012
Frauen Business
(Start: 10:00 Uhr)

16. März 2012
Aufstellungsabend
(Start: 17:45 Uhr)

17. März 2012
Frauen 8
(Start: 10:00 Uhr)

06. April 2012
Karfreitagsauf-
stellungsabend

(Start: 17:45 Uhr)